eine junge Tschechin kommt nach Berlin

Der Vater von Kaya, eigentlich Karolina, ist Pole, die Mutter Tschechin und Varnsdorf, das kleine Städtchen im Nordosten der Tschechischen Republik liegt an der Grenze zu Deutschland. Im Herbst 2003 kommt Kaya mit ihrem deutschen Freund, den sie in einem trinationalen Begegnungsprojekt im Dreiländereck D/PL/CZ kennengelernt hat, nach Berlin.

Leider kann sie noch nicht anfangen zu studieren, weil die tschechischen Abiturzeugnisse so spät ausgegeben werden, dass eine Einschreibung an der Uni in Berlin nicht rechtzeitig möglich ist. Fast ein Jahr arbeitet sie als Au-Pair bei einer Familie in Steglitz. Es folgen viele verschiedene Jobs, hauptsächlich in der Gastronomie. Schließlich beginnt ihr Studium an der Freien Universität, wo sie sich für Osteuropa-Wissenschaften, Politologie und Psychologie eingeschrieben hat. Kaya muß ihren Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt selbst finanzieren.

Im Seminar lernt sie ihren neuen Freund kennen, mit dem sie bald darauf das südliche Europa bereisen wird, denn Jacopo ist ein Italiener. Manchmal unterhalten sich die beiden auf russisch, denn das ist die Fremdsprache, die sie im Moment beide an der Uni erlernen.

Anfang 2008 ist Kaya wieder auf der Suche nach einem neuen Job, hat ihre erste eigene Wohnung in Berlin bezogen und einige Neuigkeiten im Gepäck, die sie uns bei unserem Interview noch diese Woche präsentieren wird.

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